WAS IST …

Aufmerksamkeitsindustrie

Die Aufmerksamkeitsindustrie ist ein Produktionssystem, deren Ressource Aufmerksamkeit ist. Unterhaltung, Werbung, soziale Netzwerke und generell das Internet sind Teile von ihr. Zumeist bestehen ihre Güter in verschiedenen Formen der Ablenkung und Zerstreuung. Im digitalen Zeitalter arbeiten die meisten von uns mehr oder weniger unbewusst mit der Aufmerksamkeitsindustrie zusammen und erschöpfen dadurch die vielleicht wichtigste unserer Ressourcen.

Kognitive Verzerrung

Eine kognitive Verzerrung (englisch: „cognitive bias“) ist eine Form der Irrationalität verursacht durch geistige Daumenregeln, die wir intuitiv beim Problemlösen verwenden. Die meisten dieser Heuristiken sind fest im Gehirn verankert, d.h. sie können nur schwer abtrainiert werden. Gleichwohl ist es möglich, ihre teils verheerenden Auswirkungen entscheidend zu verringern. Dazu muss man sich in einem ersten Schritt zunächst ihrer Existenz bewusst werden, um dann im zweiten Schritt entsprechend unsere Intuitionen zu gestalten. Berlin Alley ist auf beides spezialisiert, um Ihnen bessere Entscheidungen und mehr Kontrolle über alle Aspekte des Denkens zu ermöglichen.

Kreativität

Kreativität ist die Fähigkeit, auf neue und vorzugsweise nützliche Ideen zu kommen. Ihr Ablauf besteht aus vier Schritten:

 

1) Konzentrierte Einarbeitung in das zu lösende Problem

2) Weiterverabeitung durch unbewusste Denkprozesse (=Inkubation)

3) Einfälle

4) Bewertung der Einfälle

 

Qualität und Menge der so entstehenden Ideen können durch richtiges Training erheblich verbessert werden.

Digitale Demenz

Digitale Demenz ist der Abbau unser geistigen Fähigkeiten durch (übermäßige) Benutzung digitaler Technologien. Vor allem unser Gedächtnis, Einfallsreichtum, Gründlichkeit und der wache, volle Einsatz unserer Sinne sind davon betroffen. Zudem führt digitale Technologie oft zu Suchtverhalten, das, unter anderem, die oben genannten Erscheinungen verstärkt. Ein weniger gebräuchlicher Name für d.D. ist digitale Amnesie.

Engagement

Angestellte sind engagiert, wenn sie intrinsisch motiviert sind, stets auch zum Wohl des Unternehmens zu arbeiten. Weltweit geben nur 13 Prozent an, bei der Arbeit entsprechend motiviert zu sein. In Deutschland sind 85 Prozent der Arbeitnehmer unmotiviert. Der deutschen Wirtschaft entstehen dadurch 120 Milliarden Euro Verluste im Jahr. Es ist dabei nicht überraschend, dass engagierte Angestellte nachweislich zu höherer Produktivität, besserem Absatz und höheren Gewinnen beitragen und dass sie zugleich viel eher angeben, auch allgemein im Leben glücklich zu sein. – Ausführliche Informationen zum Engagement von Angestellten finden Sie in Gallups Global Workplace Report.

Einfall

Der Einfall ist der dritte Schritt im kreativen Prozess und besteht im Eindruck, auf eine gute Idee gekommen zu sein. Aber ebensowenig wie jeder *Klick* eine erfolgreiche Aktion ausweist, entspricht jeder Einfall einer guten Idee. Um dies sicher zu stellen, muss man den Einfall in einem weiteren Schritt eigens bewerten. Daher empfehlen wir bis zum Abschluss dieser Bewertung, Wörter wie „Erleuchtung“ oder „Inspiration“ so sparsam wie möglich zu verwenden.

Inkubation

Inkubation ist der zweite Schnitt im kreativen Prozess und stellt die unbewusste Weiterverarbeitung eines kreativ zu lösenden Problems dar. Ihr geht eine bewusste und möglichst konzentrierte Einarbeitung in das Problem voraus. Inkubation kann sehr unterschiedliche Formen annehmen, zum Beispiel Spaziergänge, Duschen, lockere Gespräche, Tagträumereien oder Schlaf. In Innovationsprojekten mit Teams ersetzt Berlin Alley Inkubation gewöhnlich mit dem ebenso entspannten, aber effizienteren Incuplay, das auf die Vorzüge von Gruppen und einen engeren Zeitrahmen abgestimmt ist.

Incuplay

Incuplay ist eine Kreativitätstechnik und die Kunst, ein Problem aktiv anzugehen während man inkubiert, d.h. während man es eigentlich unbewussten Denkprozessen überlässt. Statt die beiden ersten Schritte des kreativen Prozesses zu trennen – die konzentrierte Einarbeitung und die unbewusste Weiterverarbeitung – verbindet Incuplay beides auf eine ebenso wirkungsvolle wie entspannte Weise. Incuplay hilft dabei, genauer zu analysieren, Beschränkungen aufzuheben und Dinge aus anderen Blickwinkeln zu betrachten. Die entsprechenden Techniken unterscheiden sich in Bezug auf Einzelne oder Gruppen sowie hinsichtlich der jeweiligen Probleme. Glücklicherweise können sie gelernt werden – zum Beispiel hier bei Berlin Alley.

Innovation

Eine Innovation ist eine neue und nützliche Idee, die umgesetzt wurde, vorzugsweise durch die Etablierung am Markt oder, grundsätzlicher, in anderen Bereichen der Gesellschaft. Da das Finden nützlicher Ideen anderer Fähigkeiten bedarf als ihre Umsetzung, sind nicht alle Kreativen auch Innovatoren und anders herum.

Inspiration

Inspiration ist ein Einfall, der sich als nützliche Idee erwiesen hat. Während man früher glaubte, dass sie von den Göttern stamme, weiß man heute, dass ihr tatsächlich eine konzentrierte Einarbeitung sowie eine unbewusste Weiterverarbeitung, die sogenannte Inkubation vorausgehen. Bei Berlin Alley halten wir uns lieber an den Begriff „Einfall“, um zweierlei hervorzuheben: zum einen, dass tatsächlich Arbeit vonnöten ist und diese die Wahrscheinlichkeit guter Einfälle stark erhöht; zum anderen, dass es nicht dasselbe ist, ob man nur den Eindruck hat, auf eine gute Idee gekommen zu sein, oder ob dies wirklich geschehen ist.

Intuitionsdesign

Intuitionsdesign ist Berlin Alleys bevorzugte Methode zur Verbesserung von Entscheidungen. Im ersten Schritt werden diejenigen Heuristiken und Denkfehler aufgedeckt, die unbewusst und systematisch unsere Entscheidungen beeinflussen. Im zweiten Schritt wird gezeigt, wie man methodisch diese Denkfehler vermeidet oder, in schwerwiegenden Fällen, ihre negativen Nebenwirkungen zumindest minimiert – um wohlabgewogene, rationale Entscheidungen zu treffen.

Neue Arbeit

Neue Arbeit ist eine Organisationsform von Arbeit, die auf eine bessere Work-Life-Balance abzielt, indem sie die Selbstbestimmung und Gemeinschaftlichkeit von Angestellten erhöht und Hierarchien am Arbeitsplatz abbaut. Berlin Alleys eigener TNL-Ansatz teilt in vielem die Ziele Neuer Arbeit, insbesondere dadurch, dass er Arbeit besser abstimmt auf die Fähigkeiten, Bedürfnisse und Leistungsgrenzen der Arbeitenden.

Personal Computer

Obwohl der PC vermutlich zu den größten Errungenschaften der Menschheit zählt, stellt er zugleich eine grässliche Quelle von Stress und Ablenkung dar – insbesondere, wenn er mit dem Internet verbunden ist. Wir bei Berlin Alley bezeichen ihn daher gelegentlich als Zerstreuungs-Kerker (kurz: Zeke) und sind spezialisiert darauf, einen vorsichtigen Umgang mit dem PC und verwandten Geräten nahe zu legen – um Höchstleistungen zu bringen, weniger gestresst und viel entspannter zu sein.

TNL-Ansatz

Der TNL-Ansatz ist eine Methode, die die Bedingungen von Arbeit an den Talenten, Bedürfnissen und Leistungsgrenzen von Menschen orientiert. Um die offenkundigen Vorteile dieses Ansatzes zu erschließen, waren erhebliche Fortschritte in der Forschung – vor allem der Aufstieg der Verhaltenswissenschaften – und die Entstehung und Etablierung neuer, flexibler Formen des Managements erforderlich. Berlin Alley hat alles entscheidende Wissen aus diesen und anderen Quellen zusammengetragen und daraus wirkungsvolle Methoden für eine Umsetzung am Arbeitsplatz entwickelt.